Aktuell stehen 26 Wangerooge Ferienwohnungen & Ferienhäuser zur Auswahl!

Wangerooge - Ferienwohnungen & Ferienhäuser    -   Wangerooge Reiseinformationen    -     Wangerooge - Sehenswürdigkeiten & Touristische Highlights  

Wangerooge Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie interessante Informationen zu den Sehenswürdigkeiten auf Wangerooge. Weitere Wangerooge Sehenswürdigkeiten finden Sie in unseren Reiseinformationen oder in unserer Rubrik Wangerooge Bilder.


© Acheron333 / Flickr

Das Wattenmeer

Zweimal am Tag fallen große Flächen der küstennahen Nordsee trocken und geben den Meeresboden. Ebbe und Flut prägen das Leben an der Nordseeküste. Das Wattenmeer ist in eine einzigartige Naturlandschaft eingebunden, dass nur von der Artvielfalt des tropischen Regenwaldes übertroffen wird. Seit 2009 ist das Wattenmeer ein grenzüberschreitendes UNESCO-Weltnaturerbe. Von der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus auf Wangerooge suchen gelangt man schnell ans Meer und ins Watt. Hier kann man viele Vögel und Meerestiere hautnah erleben. Auch der Küste vorgelagerten Sandbänken siedeln Robben, die dort ihren Nachwuchs großziehen. Ins Watt zu wandern, ermöglicht einen die Landschaft aus der Nähe zu erleben. Geführte Touren mit erfahrenen Wattführern haben den Vorteil, dass sie einen auf die besonderen Details der Landschaft aufmerksam machen können.

Das Wandern durch Watt und Priele ist ein besonderes Erlebnis. Man durchquert verschiedene Wattbereiche und kann beim Durchqueren eines Priels durchaus mal bis zum Bauch im Wasser stehen. Unbedingt sollte man schnell trocknende Bekleidung, windundurchlässige Oberbekleidung und festes Schuhwerk anziehen und eine Regenjacke einpacken. Gummistiefel sind ungeeignet, da sie im Schlick stecken bleiben und für Priele nicht ausreichend hoch sind. Proviant, Getränke und Sonnencreme sollte man nicht vergessen.

© Fabio Bruna / flickr

Nationalpark-Haus Wattenmeer

Das Nationalpark-Haus Wangerooge bietet vielfältige Hintergrundinformationen zum Wattenmeer, das seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Im alten „Rosenhaus“ untergebracht, ist es heute ein modernes Informationszentrum mit einem großen Bildungsangebot. Die Nationalparks umfassen Flächen in den Niederlanden und auf der deutschen Seite in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen. Die Besonderheit des Wattenmeers sind die starken Gezeiten, die bei Ebbe den Meeresgrund, auch Watt genannt, freigeben und mit der Flut wieder überschwemmen. Das Wandern durch das Watt ist ein unvergleichliches Erlebnis, das einen Erholung und Einblick in die Natur der Nordsee verschafft. Die ostfriesische Insel Wangerooge ist der ideale Ausgangspunkt, das Wattenmeer zu erleben. Nicht nur Kindern lernen mehr über Eiderenten, Schwertmuscheln und Wattwürmer, sondern auch Erwachsene erliegen leicht dem Charme der Natur. Mit dem Nationalpark-Haus Wangerooge bekommen Reisende fachkundige Informationen zum Wattenmeer an die Hand. Besonders zu beachten sind die Gezeiten, auch Tide genannt, die man bei seinen Wattwanderungen mit berücksichtigen muss. Wer unsicher ist, sollte größere Touren am besten mit einem erfahrenen Wattführer unternehmen, der über Tide und Natur gut informiert ist. Unbedingt zu achten, sind die Dünen, die der Insel ein Schutz vor Sturmfluten bieten, und Vogelschutzzonen, wo neben Watvögel wie Strandläufer, viele Gänse, Enten und Möwen brüten.

© derfokel / flickr

Kiten, Surfen und Segeln

Wangerooge ist noch immer der Geheimtipp für alle, die gerne kiten, surfen, wakeboarden oder segeln. Der große und breite Sandstrand zum offenen Meer hin ist ideal geeignet für Fortgeschrittene aber auch Anfänger. Das stehtiefe Wasser und die optimalen Wetter- und Wasserbedingungen zeichnen den Surfspot Wangerooge aus. Auf der Seeseite mit dem Nordstrand hat man parallel zur Küstenlinie laufenden westlichen Wind (sideshore), wodruch Sprünge oder einfach Wellenreiten gut möglich ist. Daneben gibt es einen typischen Ostwind, der Slalomfahren ermöglicht, sind nicht ungewöhnlich. Nach mehrtägigen Wind führen so genannte Dünungswellen zu extra hohen Wellen, die dann am Strand brechen. Auf der ruhigen Seiten zum Wattenmeer findet man den Südstrand, wo Anfänger die Möglichkeit haben, geschützt zu üben. Zwei bis drei Stunden vor und nach der Ebbe kann man dort gut surfen. Da das Watt aus Sand und nicht aus Schlick besteht, sackt man nicht ein. Wer nach Wangerooge möchte, muss immer daran denken, dass die Insel autofrei ist. Kurze Wege von der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus gleichen dies aber aus. Am Westanleger, wo auch die Fähre aus Harlesiel anlegt, steht das Vereinheim mit Duschräumen. Die Hafeneinrichtungen sind frei zugänglich.

© Benedikt Dohmen / Wikimedia Commons

Wangerooger Inselbahn

Die Inselbahn auf Wangerooge ist eine Sehenswürdigkeit praktischer Natur und für Eisenbahn-Enthusiasten eine besonderes Augenschmankl. Wie die Kleinbahn auf Borkum bringt auch die Schmalspurbahn auf Wangerooge Reisende vom Fähranleger im Westen zum Bahnhof Wangerooge. Mit 20 km pro Stunde reist man mit ungewohnter Gemächlichkeit über die Insel. Sie gehört heute zu den letzten Schmalspurbahnen in Deutschland. Seit der Einweihung 1897 verbindet die Wangerooger Inselbahn die Menschen auf der fast acht Quadratkilometer großen ostfriesischen Insel. Eine weitere Strecke bindet die Saline im Westen von Wangerooge an. Bis 1952 wurde der Schienenbetrieb durch Dampflokomotiven gewährleistet. Der Betrieb wird seitdem von der Deutschen Bundesbahn geführt. Das Gleisnetz in seiner derzeitigen Form besteht seit Anfang der 60er des 20. Jahrhunderts. Die Oststrecke, die den Wangerooger Bahnhof mit dem alten Ostanleger verband, wurde 1958 stillgelegt. Der Triebwagen der Baureihe 699, der seit 1981 zur Verfügung stand, wurde 1993 an den Eisenbahnverein Bruchhausen-Vilsen veräußert, wo er noch heute in Betrieb ist. Die Fähranbindung und die Wangerooger Inselbahn gehören zum Geschäftsbereich DB Autozug, so dass spezielle Nahverkehrangebote wie das Niedersachsen-Ticket nicht für die Wangerooger Inselbahn genutzt werden können.

© m.prinke / flickr

Alter Leuchtturm

Das alte Leuchtfeuer auf Wangerooge beherbergt heute ein Museum, das einen über die Geschichte der Insel Wangerooge informiert. Von Ferienwohnungen und Ferienhäusern auf Wangerooge gut erreichbar findet man den Leuchtturm unübersehbar im Herzen des Ortes. Die kurzen Der Vorgänger wurde durch die schweren Sturmfluten Anfang des 19. Jahrhundert schwer bedrängt, so dass ein Neubau notwendig wurde. Fast 40m hoch hat der alte Leuchtturm von 1856 bis 1969 Schiffen bei der Navigation durch die Nordsee geholfen. Im 20. Jahrhundert wurde ein weiterer Neubau notwendig. 1969 wurde dann der zweite Neubau eröffnet. Der Neue Leuchtturm ist fast 70m hoch und übernahm die Aufgaben vollständig. Mit dem Bau des Neuen Leuchtturms wurde das alte Leuchtfeuer zu einer beliebten Aussichtsplattform, von wo man einen guten Blick über den Ort und auf das Meer hat. Im Garten des Inselmuseums findet man Exponate, die einen Insel- und Seefahrtsgeschichte veranschaulichen. Heute geleitet der Leuchtturm verliebte Paare in den Hafen der Ehe und hat als Standesamt eine große symbolische Bedeutung für viele Menschen. 3.500 Paare haben sind bisher auf dem Leuchturm den Bund für das Leben eingegangen. Mehr als 1,3 Millionen Besucher haben bis heute das beliebte Insel Wahrzeichen besucht.

© AxelHH / Wikimedia Commons

Westturm

Der Westturm ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Insel Wangerooge und ziert bis heute das Inselwappen. Während des 14. Jahrhunderts diente ein Kirchturm als Landmarke, der 1590 einstürzte, jedoch seine Funktion als Landmarke behielt. Durch die geographischen Veränderungen der Insel Wangerooge wurden das damalige Dorf samt Kirche und Friedhof aufgegeben. Der erste Westturm, 1602 errichtet durch den Grafen von Oldenburg, war knapp 50m hoch. Während der Sturmflut 1854 / 1855 standen der Turm und das Dorf teilweise im Wasser. Das damalige Dorf wurde deswegen aufgegeben. Er war der erste Leuchtturm an der Nordseeküste und entstand auf Initiative der Bremer Kaufmannschaft. Als bedeutende Seemarke half er Schiffen bei der Navigation entlang der Nordseeküste vor Wangerooge. Daneben war der Westturm Zufluchtstätte bei Sturmfluten und Kirche in einem. Darüber hinaus diente er als Landmarke bei der Landvermessung. 1914 der Westturm gesprengt, nachdem vermutlich die Instandhaltungskosten für den Turm unangemessen hoch erschienen. 1932 wurde der zweite Westturm durch den Oldenburger Turnerbund gebaut und wurde 1933 direkt von der Hitlerjugend übernommen. Heute gehört er zum Netz des Deutschen Jugendherbergswerks. 2005 wurde ein ergänzender Neubau eröffnet. Viele suchen jedoch mehr Komfort Wer auf Wangerooge Ferienwohnungen sucht, findet auf der Insel viele Alternativen.

© Dhariona / flickr

Leuchtturm Roter Sand

Der berühmte Leuchtturm Roter Sand steht in der Außenweser vor Wangerooge. Bekannt ist der Rote Sand für seine rotweißen Streifen, die später von vielen anderen Seefeuern in aller Welt übernommen wurden. Heute ist das Leuchtfeuer nicht mehr in Betrieb, markiert aber noch die Untiefe „Roter Sand“, die ihm seinen Namen verlieh. Der fast 31m hohe Leuchtturm wurde am 1. November 1881 eröffnet und gilt bis heute als eine technische Pionierleistung, da der Leuchtturm Roter Sand das erste menschliche Bauwerk auf dem Meeresgrund darstellt. Der Bau des Seefeuers verzögerte sich durch verschiedene Stürme. Für den Bau selbst wurde ein Fundament im Meeresgrund selbst errichtet. 2-3 Leuchtturmwärter dienten auf dem Leuchtturm. Alle acht Wochen wurden Lebensmittel angeliefert. Auf fünf Etagen lebten sie und waren für das Entzünden des Leuchtfeuers und für das Schlagen der Nebelglocke verantwortlich. Der Leuchtturm Roter Sand wurde nach 79 Jahren Betriebszeit aufgeben und der See überlassen. Eine breite Initiative setzte sich für den Erhalt des Bauwerks ein. Seit 1982 steht der Leuchtturm unter Denkmalschutz. 1987 begannen die Renovierungsarbeiten die bis 1990 abgeschlossen wurden. Heute kann man auf den Leuchtturm übernachten. Ein Museumsschlepper bringt Gäste zum Turm in der Nordsee.

MichiK / Wikimedia Commons

Accumer Mühle

Die Unterkunft auf Wangerooge, egal ob Ferienwohnung, Pension oder Ferienhaus, bietet die Möglichkeit zu spannenden Ausflügen nach Ostfriesland. Knappe 10km vom Fähranleger Harlesiel liegt die Accumer Mühle, die das Wahrzeichen des kleinen Ortes Accum ist und die man bequem von Ferienwohnungen auf Wangerooge mit dem Fahrrad erreichen kann. Accum zählt knapp 1.200 Einwohner und zwischen Wilhelmshaven und Jever liegt. Als eine von zehn Windmühlen an der friesischen Mühlenstraße ist die Windmühle ein Teil der Kulturgeschichte Ostfrieslands. Seit 1746 ziert die Accumer Mühle den Ort Accum bei Schortens. Die 18m hohe Windmühle wird bis heute aktiv genutzt und vom Heimatverein „Arbeitskreis Accumer Mühle e.V.“ erhalten und betrieben. Das Flügelkreuz von 22m treibt das Mahlwerk an, das über zwei verschiedene Mahlgänge verfügt. Aufgrund der Höhe der Windmühle verfügt die Mühle über eine Galerie, ein Balkon in luftiger Höhe, der die Wartung ermöglicht. Die Mühle holländischer Bauart gehört daher zu der Klasse der Galerieholländer, deren Kennzeichen die imposante Größe und der Balkon sind. Als beliebtes Ausflugziel unweit von Wangerooge lädt die Mühle dazu ein, das Festland näher zu erkunden. Die Besichtigung der noch immer aktiven Mühle vermittelt dabei einen authentischen Eindruck von der Arbeit des Müllers. Die angrenzende Mühlenscheune wird heute für kulturelle Veranstaltungen und Hochzeiten genutzt und verfügt über ein Café. Der Nachbau des Tunnelbackofens holt das Backen in die Gegenwart zurück. So verschafft das Backhaus Jung und Alt an den berühmten Backtagen ein vollständiges Bild vom Werdegang des Getreides. Die Mühle kann von Anfang April bis Ende Oktober immer samstags und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr besichtigt werden.

© Allie Caulfield / flickr

Stadtschloß in Jever

Wer von Wangerooge aus Ostfriesland erkunden möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen interessanten Zielen. Das Schloss Jever in der Stadt Jever sollten nicht fehlen, wenn man von der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus in Wangerooge auf das ostfriesische Festland startet. Aus der Ferne ist der fast 70m hohe Turm des Schlosses gut sichtbar. Die Zwiebelhaube des Turms ist heute ein Wahrzeichen der Stadt Jever. Im Schlossmuseum veranschaulichen viele Exponate die lebhafte Geschichte des Schlosses, das anfangs noch eine Wasserburg war. 1428 erhielt das Schloss Jever seine grundlegende Form, die auch durch spätere Umbauten und Erweiterungen erhalten blieb. Das Schloss Jever diente ostfriesischen Häuptlingen seit dem Mittelalter als Herrschaftssitz. Ab 1530 wurde der Wehrcharakter zugunsten des Schlosscharakters abgewandelt und die vier Flügel des Schlosses entstanden. 1575 fiel es der Grafschaft Oldenburg zu, die durch verschiedene Umbauten den Schlosscharakter weiter verstärkte. Der russische Einfluss wurde 1734 durch die neue Dachkonstruktion mit der typischen Zwiebelform visualisiert, der an russische Kirchbauten angelehnt ist. Die Festungsanlagen wurde bis 1830 geschliffen und eine Parkanlage angelegt und ein typisches Bauwerk des Barocks darstellt. Heute kann man das Schloss und das Museum besichtigen, wo man interessante Einblicke in die Geschichte Ostfrieslands erhält.